Museum der Deutschen Spielzeugindustrie

mit Trachtenpuppen-Sammlung

Zeitgenössische Figurenkunst


Muscheldame

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Wir brauchen Ihre Hilfe: Wer kennt Prof. Schüler?

Prof. Schüler hat die "Muscheldame" in den späten 1970er-Jahren angefertigt. Kopf und Glieder der "Muscheldame" sind aus Modelliermasse, ihr Körper ist aus Stoff und gestopft, ihre Augen sind aus Glas und ihre Haare aus Echthaar.

Über das Leben und Wirken von Prof. Schüler ist uns leider nur wenig bekannt. Aber allein die Tatsache, dass er ein Mann ist, macht ihn in der Künstlerpuppenszene zu etwas besonderem, denn nur wenige Männer sind dort vertreten.

Die Puppe stammt aus der Sammlung Brigitte Lohrmann aus Hamburg, die dort auch ein Puppenmuseum betrieb.

Wer mehr über Prof. Schüler weiß, darf uns das gerne mitteilen.

Wir freuen uns über jeden Hinweis.

 


Flori mit Steckenpferd

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Bei dieser Figur handelt es sich um Flori mit seinem Steckenpferd - die erste Porträtpuppe der Puppenkünstlerin Karin Schmidt aus Rüsselsheim aus dem Jahr 1986.

Die 71 cm große Figur hat einen Kurbelkopf aus Porzellan und einen Stoffkörper mit Drahteinlage, der mit Stopfwolle fest gestopft ist. Seine Augen sind aus Glas, sein braunes Haar ist Echthaar.

Das Porträtfoto im ovalen Rahmen ist eine Aufnahme von dem Jungen, nach dessen Vorbild die Puppe gefertigt wurde.

Seit 1982 stellt Karin Schmidt Puppen aus Porzellan her. Dabei achtet die Künstlerin darauf, dass ihre Puppenkinder so natürlich wie möglich wirken.

Fast alle ihre Werke sind Unikate.


Sabrina

Diese Puppe heißt Sabrina und stammt von der Puppenkünstlerin Debra Nagel aus Oberhausen.

Kopf, Hände und Füße sind aus weißem Porzellan und bemalt. Der Stoffkörper ist mit Watte gestopft und enthält einen Biegedraht für Arme und Beine.

Sabrina ist 60 cm groß, hat blaue Kristallglasaugen und blondes Echthaar, das handgeknüpft ist.
Außerdem hat sie noch ein besonderes Accessoire, nämlich die Künstlerpuppe "Püppchen - 17 cm" aus Porzellan.

Debra Nagel ist allerdings nicht nur Puppenkünstlerin, sondern auch Puppendoktorin und leitet eine Puppenklinik.

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Wassermann

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Dieser farbenfrohe "Wassermann" von Natalja Lebsak ziert 2020 unser Jahresprogramm.

Die in Russland geborene und in Nürnberg lebende Puppenkünstlerin ist vor allem für ihre ausdrucksstarken bemalten Figuren bekannt und zeichnet sich durch eine individuelle Formensprache aus.

2015 erhielt sie den Max-Oscar-Arnold-Kunstpreis für ihr Gesamtwerk, der jedes Jahr im Rahmen des Internationalen PuppenFestivals von der Stadt Neustadt bei Coburg verliehen wird.


Pusteblume

Dieses Kunstwerk "Pusteblume" in Nass-Filztechnik über Draht aus dem Jahr 2015 ist von der deutschen Künstlerin Sandy Fukala. Das Objekt war 2015 Preisträger der Kategorie "Beste Fantasiepuppe" des Max-Oscar-Arnold Kunstpreises für zeitgenössische Puppenkunst der Bayerischen Puppenstadt Neustadt bei Coburg.

Am liebsten arbeitet Sandy Fukala mit natürlichen Materialien wie Wolle, Stoff, Seide, Leinen, Baumwolle, Papier oder Kokosfasern. Gerade die unterschiedlichen Wollsorten mit ihren jeweils ganz speziellen Strukturen und Filzmöglichkeiten findet sie reizvoll und versucht, diese immer wieder neu für die Gestaltung ihrer Puppen und Figuren einzusetzen.

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Aber bitte mit Sahne

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Das Objekt "Aber bitte mit Sahne" stammt von der schweizerischen Künstlerin Elisabeth Flueler-Tomamichel aus dem Jahr 2009.

Kopf und Glieder sind aus Modeliermasse und mit Washi-Papier kaschiert. Der Körper ist aus Vlies, worunter ein Drahtgerüst ruht.

2001 erhielt Elisabeth Flueler-Tomamichel bereits den Max-Oscar-Arnold-Kunstpreis für ihr Gesamtwerk, der jedes Jahr im Rahmen des Internationalen PuppenFestivals von der Stadt Neustadt bei Coburg verliehen wird.

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung