Museum der Deutschen Spielzeugindustrie

mit Trachtenpuppen-Sammlung

Malen für den Frieden

Bild gegen Spende

Das Spielzeugmuseum in Neustadt bei Coburg präsentiert derzeit zahlreiche farbenfrohe Kunstwerke, die sich alle mit dem Thema „Frieden“ auseinandersetzen. Vor einigen Wochen hatte das Museum zu der Malaktion „Malen für den Frieden“ aufgerufen – nun können die Kunstwerke gegen eine Spende für die Tschernobyl Kinderhilfe e.V. Neustadt erworben werden.

Enorme Beteiligung

Museumsleiter Udo Leidner-Haber und Museumspädagogin Alexandra Taschner sind begeistert – über 40 Einzelpersonen bzw. Gruppen sind dem Aufruf des Spielzeugmuseums Neustadt gefolgt und haben sich künstlerisch mit dem Motto „Frieden“ der Malaktion „Malen für den Frieden“ auseinandergesetzt. Dabei sind mehr als 70 Bilder im Museum eingegangen, die derzeit in den musealen Räumlichkeiten ausgestellt werden. Menschen und Gruppen jeden Alters haben sich dem Malauftrag des Museums angenommen – sowohl Einzelpersonen als auch Kindergartengruppen, Schulkinder, Senioreneinrichtungen und Vereinsgruppen sind unter den Einsendern vertreten. Das Spielzeugmuseum Neustadt dankt allen kleinen und großen Künstlern.

Für den guten Zweck

Ob auf Leinwand oder Papier, ob gerahmt oder nicht – die Kunstwerke sind so vielseitig wie ihre Erschaffer. Das Spielzeugmuseum Neustadt präsentiert noch bis zum 30. Juni die kleinen und großen Bilder auf allen Etagen des Museums. Verbunden mit einem Museumsausflug in den Pfingstferien, lassen sich am Ende nicht nur schöne Erinnerungen an den Museumsbesuch mit nach Hause nehmen, sondern auch noch ein Stück Kunst. Und das beste: Das gute Gefühl, eine finanzielle Unterstützung für die Tschernobyl Kinderhilfe e.V. Neustadt geleistet zu haben, ist natürlich auch nicht zu unterschätzen.

Jeder Euro zählt

Seit 25 Jahren setzt sich Dieter Wolf aus Neustadt bei Coburg für Kinder aus der Region Tschernobyl ein – im Sommer 2020 wurde ihm für seine engagierte Arbeit sogar das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Der von ihm gegründete Verein Tschernobyl-Kinderhilfe hat im Laufe der Zeit für etwa 500 ukrainische Kinder einen Erholungsaufenthalt im Landkreis Coburg organisiert – diese waren bis 2019 auch regelmäßig im Spielzeugmuseum Neustadt zu Gast und haben unbeschwerte Stunden im Museum erlebt. Ziel dieser Erholungsaufenthalte ist es, oftmals strahlenbelasteten und sozial benachteiligten Kindern sorglose Wochen fernab des Katastrophengebiets zu ermöglichen. Jetzt kehren ehemalige Gastkinder in den Landkreis Coburg zurück, mit ihren eigenen Kindern und auf der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine.

Das Spielzeugmuseum Neustadt möchte seinen langjährigen Partner in seiner engagierten Arbeit gerade in diesen schweren Zeiten gerne finanziell unterstützen.